PRIME-Test

In Deutschland gibt es jährlich ca. 25.000 Darmkrebstote und 62.000 Neuerkrankungen.

Dabei ist Darmkrebs eine Erkrankung mit sehr guten Heilungschancen – vorausgesetzt, sie wird rechtzeitig entdeckt. Leider gehen nur jeder achte Mann und jede dritte Frau regelmäßig zur Vorsorge. Männer sind stärker betroffen (34.000) als Frauen (28.000) und vor allen Dingen auch früher. Das Lebenszeitrisiko, an Darmkrebs zu erkranken, beträgt 6%.

Darmkrebs läßt sich vermeiden,

wenn er rechtzeitig erkannt wird. Darmkrebs entsteht nicht von heute auf morgen, sondern über lange Zeiträume aus Gewebeveränderungen, die irgendwann entarten. Diese Vorstufen erkannt und entfernt, vermeiden die Entstehung eines bösartigen Tumors.

Vorsorge ist einfach.

Die einfachste Form der Vorsorge ist die Teilnahme an einem Test zum Nachweis von occultem Blut im Stuhl. Darmkrebs und seine Vorstufen können winzige Mengen Blut an den Stuhl abgeben. Die sind mit bloßem Auge nicht erkennbar. Moderne (immunologische) Tests können dieses Blut gut nachweisen. Die sicherste Form der Vorsorge ist die Darmspiegelung (Koloskopie). Die Untersuchung entdeckt evtl. Vorstufen und kann sie dann direkt entfernen.

Risikofaktoren

Das Darmkrebsrisiko ist erhöht bei Menschen
• ab 50 Jahren
• mit familiärer Vorbelastung
• mit bestimmten Erkrankungen, darunter
chronisch entzündliche Darmerkrankungen
• mit Bewegungsmangel
• mit Übergewicht
• mit hohem Tabak- und Alkoholkonsum
• mit ungünstiger Ernährung

Vorbeugen ist besser als heilen.

Ein gesunder Lebenstil reduziert das Darmkrebs-risiko deutlich. In einer großen Studie mit 350.000 Teilnehmern über 12 Jahre konnten signifikante Effekte nachgewiesen werden. Je nach Lebens- stiländerung reduziert sich das Risiko an Darmkrebs zu erkranken um bis zu 37 Prozent. Gesundes Verhalten war geprägt durch: Vermeiden von Alkohol und Nikotin, gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung.

Was können Sie tun?

Grundsätzlich ist Darmkrebs eine altersabhängige Erkrankung mit Ausnahme der Menschen aus Familien, in denen Darmkrebs gehäuft vorkommt. Wenn Sie mehr wissen wollen: www. darmkrebs.de
Das Wichtigste zur Vermeidung von Darmkrebs ist ein vernünftiger Lebenswandel und die Teilnahme an der Früherkennung. Der im Rahmen dieser Betriebsaktion angebotene Test ist wissenschaftlich sehr gut untersucht und bietet, bei regelmäßiger Teilnahme, eine hohe Sicherheit.

Testen Sie online ihr Risiko mit den einfachen Fragen der Felix-Burda-Stiftung.

Nutzen Sie Ihre Chance – einfacher geht es nicht.

Studien:

  • Yoshinori Takashima, Takao Shimada and Tamotsu Yokozawa
    Clinical benefit of measuring both haemoglobin and transferrin concentrations in faeces: demonstration during a large-scale colorectal cancer screening trial in Japan
    Diagnosis 2015; 2(1): 53-59
  • Yoon-Hee Lee, Mina Hur, Hanah Kim, Kyung Nam Jeon, Cheong-Ha Yun, Chang Ho Lee and Han-Ik Cho
    Optimal cut-off concentration for a faecal immunochemical test for haemoglobin by HemoTecht NS-Plus C15 system for the colorectal cancer screening
    Clin Chem Lab Med 2014; 53(3); e69 – e71
  • Carroll M, , Piggott c, Pearson S, Seaman HE, Bruce H and Halloran SP
    Evaluation of quantitative tests for Faecal immunochemical Haemoglobin
    Gut 2014;63:A129-A130
  • Randell E, · Kennell M, · Taher, A, · Antle, S, · Bursey, F, · Tavenor, T, · Hammond, M, · Stone S, · Mahar D, · Smith S, · McCrate F and McGrath J
    Evaluation of Hemo Techt NS-Plus system for use in a province-wide colorectal cancer screening program
    Clinical Biochemistry,46; 2013, 365-368
  • Oono Y, Iriguchi Y, Doi Y, Tomino Y, Kishi D, Oda J, Takayanagi S, Mizutani M, Fujisaki T, Yamamura A, Hosoi T, Taguchi H, Kosaka M, Delgado P;
    A retrospective study of immunochemical fecal occult blood testing for colorectal cancer detection
    Clinica Chimica Acta, 411, (2010), 802-805

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